Dankbarkeit

Zu erst einmal möchte ich Euch danke für die Treue mit der Ihr meiner Seite und meinem Blog folgt. Es freut mich sehr wie ich alles entwickelt. Mit solch einer rasanten und interessanten Entwicklung hätte ich nicht gerechnet.

Wer dankbar ist, steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Denn Abheben und Dankbarsein widersprechen sich. Wer dankbar ist, lebt sein Leben in Demut, wer abhebt fühlt sich andere überlegen. Dankbarkeit gibt uns Energie, denn wer dank empfindet, weiß das Leben zu schätzen.

Für was bist Du dankbar? Was macht Dich dankbar? Im Grunde genommen dürfen wir für jeden einzelnen Atemzug in unserem Leben dankbar sein, denn er ermöglich uns Leben auf dieser Erde. Je dankbarer Du bist, je offener nimmst Du das was geschieht wahr, je offener bist Du für Veränderungen, weil Dankbarkeit den Fokus von Deinem Willen weg und hin zu dem Gegebenen wendet. Dankbarkeit lehrt Dich das Leben als Geschenk zu betrachten.

Neben den schönen Dingen, die Dir im Leben widerfahren, darfst Du für die unschönen, traurigen, schockierenden, nicht geplanten negativen Ereignisse dankbar sein. Warum? Sie lehren Dich Deinen Blick zurück auf das Leben zu richten, Dein Verhalten neu zu justieren, Schwerpunkte Deines Lebens neu auszurichten. Oft zeigen sie Dir was im Leben wirklich zählt und wichtig ist. Sie erden Dich neu, wenn Du die Bodenhaftung verloren hast, wenn Du den Blick weg von Dir und den Menschen richten, wenn der Stress Dich im Hamsterrad durch den Tunnelblick nicht mehr nach links und rechts sehen lässt.

Stress und Dankbarkeit

Stress und Dankbarkeit passen selten zusammen, denn wenn Du im Stress bist, nimmst Du Dir für Dankbarkeit keine Zeit mehr, denn Du hast Angst nicht mehr Deine Ziele zu erreichen und steckst immer mehr Energie in diese Ziele ohne zu sehen, dass Du Dich bereits verrannt hast. Wenn Du im Hamsterrad steckt, kannst Du nur aus diesem Hamsterrad treten, wenn Du einen Schritt zu Seite tut, denn dieser führt Dich automatisch aus dem Rad, welches Du mit einem Schritt nach vorne weiter bewegen würdest. Der Schritt zur Seite führt allerdings automatisch zur Gefahr, denn er ist ein Schritt nach unten und auf neuen Boden, der fest ist, der sich nicht dreht, wenn Du einen Schritt nach vorne gehst. Dankbarkeit kann genau dieser Schritt sein, denn Dankbarkeit lässt Dich sehr schnell erkennen, was für Dich wirklich an diesem Tag wichtig war. Selbstverständlich darfst Du für Deinen beruflichen Erfolg dankbar sein, doch im Hamsterrad siehst Du diesen Erfolg nicht mehr und bist vielleicht bereits an der Stelle wo Du Deinen Erfolg gar nicht mehr ausbaust, sondern nur noch mit dem Erhalt kämpfst, wenn es Dir gelingt Dein Arbeitspensum noch zu erfüllen.

Dankbarkeit wird zu Frieden in Dir führen, weil Du während des Tages, nach dem Du in Stress geraten bist oder eine Auseinandersetzung mit einer anderen Person hattest Dir überlegen kannst wo für Du nach dieser Situation dankbar bist. So baust Du gleich Stress in Deinem Körper ab und kannst Dich wieder auf die Aufgaben, die Du zu erledigen hast, konzentrieren.

Dankbarkeit trainieren

Dankbar sein, kannst Du trainieren wie einen Muskel, indem Du Dir jeden Tag drei Dinge aufschreibst für die Du dankbar bist. Natürlich dürfen es mehr Dinge, Situationen, Begegnungen sein als die drei, die ich vorgeschlagen habe, die Du an einem Tag sammelst. Je länger Du diese Übung machst, desto leichter fallen Dir Dinge, Situationen oder Begegnungen ein, die Dich dankbar sein lassen. Wenn Du das wofür Du dankbar bist in einem Gefäß, in einem schönen Karton sammelst, wirst Du zum Ende es Jahres erstaunt sein wofür Du in dem Jahr alles Dankbar warst.

Eine weitere Möglichkeit sich in Dankbarkeit zu üben, Dich in Dankbarkeitsmeditation zu üben. Suche Dir auf YouTube, Spotify oder anderen Anbietern Dankbarkeitsmeditationen aus und höre sie Dir an und folge ihnen.

Dankbarkeit hilft Dir den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren, egal wie sehr Du im Stress bist. Es hilft Dir Stress zu reduzieren, wenn Du Dich darin übst, dankbar zu sein. Du wirst überrascht sein wofür Du dankbar sein bist.

Wie sagte bereits Wilhelm Busch: „Wer leben will, der muss was tun.“ Also tu etwas dafür.

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