Eingestehen, dass du ausgebrannt bist

Bist du ausgebrannt oder gestresst? Wann hast du wahrgenommen, dass du gestresst und ausgebrannt bist? Wann warst du bereit dir einzugestehen, dass du etwas verändern musst?

Je früher, je besser

Immer wieder höre und lese ich, dass Gestresste nicht in der Lage sind sich einzugestehen, dass sie ausgebrannt sind. Häufig frage ich mich, warum das so ist und komme zu verschiedenen Antworten. Zum einen denke ich, dass die Betroffenen den Bezug zu sich soweit verloren haben, dass sie gar nicht bemerken wie sehr ihr Körper bereits ausgezehrt ist, weil sie nicht Achtsam mit sich umgehen. Da Stress nicht nur durch die Gedanken ausgelöst wird, auch wenn das oft behauptet wird, sondern durch äußere Bedingungen, die nicht immer zu verändern sind, kann es sein, dass du die Umstände in denen du lebst, verändern musst. Dieser Schritt ist vor allem nicht leicht, wenn deine Existenz damit verknüpft ist. Doch ist dieser Schritt wichtig, damit du wieder leben kannst. Tu etwas, wenn du leben willst.

Verloren

Im Grunde genommen hast du dich verloren. Du hast vergessen wer du bist. Du spielst eine Rolle, die nicht mehr zu deiner Persönlichkeit passt. Du handelst, weil es von dir so gefordert wird, doch das Geforderte hat in der Vergangenheit mal zu dir gepasst, doch jetzt im Hier und Jetzt passt es nicht mehr. Glaubst du, dass du nicht gehen darfst, weil du unersetzlich bist? Oder weil du in dieser Position “perfekt” bist? Ich sage dir, dass du definitiv ersetzbar bist und “perfekt” wirst du auch in der neuen Aufgabe, die jetzt zu dir passt, werden. Du bist der- oder diejenige, die Angst vor der Veränderung hat, die Angst hat, dass es keine neue Option gibt, die besser als die Jetzige zu dir passt. Du bist das Kaninchen, das aus Angst vor der Schlage erstarrt ist.

Um aus der Erstarrung herauszukommen, musst du wieder zu dir finden, das bedeutet, dass du wieder achtsam mit dir umgehst. Achtsamkeit muss die Selbstwirksamkeit beinhalten, wenn sie alltagstauglich sein soll. Wenn du ausgebrannt bist, hast du deine Selbstwirksamkeit verloren und bist in einem Hamsterrad gefangen. Entscheidungen triffst du kognitiv und nicht aus dem Bauch heraus, oder du verschiebst die Entscheidungen, weil du Angst vor den Folgen hast.

Leichtigkeit

Die grundsätzliche Frage ist, wie gelingt es dir wieder Leichtigkeit in dein Leben zurückzubekommen? Wenn du das Leben als Spiel siehst. Wie verhält du dich, wenn du beim Spielen mit deinen Freunden verlierst? Ärgerst du dich dann richtig? Wenn ja, warum? Was hast du in dem Moment zu verlieren? Nichts, außer, dass du jetzt in dieser völlig unwichtigen Situation nicht gewonnen hast. Und genauso leicht wie du dieses Spiel nehmen kannst, solltest du das Leben nehmen. Je leichter du es nimmst, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du gewinnst. Diese Aussage mag dich jetzt überraschen. Deswegen erkläre ich sie dir jetzt.

Je leichter du das Leben nimmst, je mehr wirst du die Chancen die vor dir liegen erkennen und ergreifen. Je leichter du das Leben nimmst, je mehr Energie hast du, um die Herausforderungen deines Lebens zu bewältigen. Das mag für dich jetzt wie Spinnerei klingen, weil du so ausgebrannt bist und es selber nicht erkennst, doch das Leben kann auch leicht sein, wenn du es zu lässt.

Spielen

Eben erwähnte ich, dass du Leichtigkeit gewinnst, wenn du das Leben als Spiel siehst. Das möchte ich dir jetzt einwenig erklären. Spielen bedeutet nicht Glücksspiel, sondern es bedeutet, das Spiel zu beherrschen. Es geht darum in dem Spiel, welches dir Freude bereitet immer besser zu werden; eben so wie ein Klavierspieler, der gerne weltbekannt werden möchte. Es geht nicht um das Glücksspiel. sondern darum die Leichtigkeit, die ein Klavierspieler beim Spielen hat, wenn er das Stück beherrscht, in dein Leben zu integrieren. Auch ein Klavierspieler hat einen schlechten Tag an dem er sich mal verspielt. Doch wie beim Klavierspieler wo die Wenigsten merken werden, dass er eine falsche Note getroffen hat, ist es bei dir. Dein Umfeld wird kaum merken, dass du nicht so gut drauf bist, wenn du mal nicht so fröhlich bist wie sonst. Doch wie oft lachst du im Moment?

Lachen

Lachen ist die beste Medizin. Wenn du dein Leben wie ein Spiel, das du beherrscht, wahrnimmst, kannst du das Leben leicht nehmen, denn du beherrscht die Klaviatur. Kinder lachen über zwei hundert Mal am Tag. Erwachsene weniger als dreißig Mal. Nun kannst du dir überlegen welches Leben du lieber führst. Ein Leben, in dem gerne lachst und es leicht empfindest, oder ein Leben, welches dir schwer, eintönig und langweilig erscheint, weil es sich im Hamsterrad dreht und mit Tunnelblick wahrgenommen wird.

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