Negative Gedanken

Wie gehst du damit um, wenn du im Stress negativ denkst? Hast du im Stress oft negative, restriktive Gedanken, die dich nicht aufbauen, sondern runterziehen?

Zuerst einmal möchte ich dir die Gefahren aufzeichnen, die es mit sich bringt, wenn du negativ denkst und das passiert leicht, wenn du im Stress bist, weil du dann häufig von Hindernissen genervt bist.
Beginnen wir mit der ersten Gefahr:

Hast du Angst vor negativen Gedanken?

Warum hast du vor ihnen Angst? Negative Gedanken sind ein Teil deines Lebens und ganz wird es dir nie gelingen sie abzulegen. Doch wie meinte Buddha bereits: “Mit deinen Gedanken formst du deine Welt.” Mit deinen Gedanken schaffst du dir deine Realität. Du kannst sie dir negativ oder positiv gestalten. Die Gedanken formen dein Leben und führen zu den Entscheidungen die du triffst. Doch kann ich dich beruhigen, du brauchst keine Angst vor deinen negativen Gedanken haben, denn die Angst vor negativen Gedanken verspannt dich noch mehr. Leider leben wir in einer Gesellschaft in der es sich immer mehr einbürgert, dass wir das Negative nicht mehr benennen. Doch davor Angst zu haben das Negative zu benennen, ist genauso schlimm wie das Negative nicht mehr zu benennen, denn beides führt dazu, die Wahrheit schön zu reden. Daher möchte ich dich ermutigen deine negativen Gedanken zu akzeptieren.

Negative Gedanken an sich sind nicht gefährlich. Schlecht werden sie für dich, wenn du ihnen glauben schenkst. Aber warum tust du das?

Eltern, Lehrer, Nachrichten, etc.

Von Kindesbeinen an, und damit meine ich von wirklich klein auf wurde dir von deinen Eltern, den Lehrern in der Schule oder bereits wie in meinem Fall im Kindergarten gesagt wie du zu sein hast und wie du bist. Kinder können da untereinander sehr hart sein und sagen anderen Kindern brutal ehrlich ins Gesicht was sie über ein anderes Kind denken. Dabei wurden diese subtilen Äußerungen während deiner Lebenszeit immer wieder wiederholt beziehungsweise du hast sie in ähnlichen Situationen dir zugerufen, weil du sie früher von der Außenwelt so mitgeteilt bekommen hast. Mit der Zeit hast du diese negativen Äußerungen in negative Glaubenssätze verwandelt. Weist du ob die Person nicht im Grunde von sich auf dich projiziert hat?

Krank machende Gedanken

Die zweite Gefahr ist, dass dich deine gelernten negativen Gedanken krank machen. Anfangs wirken sie auf deine Psyche belastend und im späteren Verlauf können deine negativen Gedanken sogar körperliche Auswirkungen haben. Gerade im Stress stehen wir der Gefahr gegenüber unsere negativen Glaubenssätze zu inhalieren, weil wir bereits im Tunnel denken.

Was lösen deine negativen Gedanken aus:
– Antriebslosigkeit
– Lustlosigkeit
– Frust
– negative Gedankenspiralen
– Gefühl der Machtlosigkeit
– häufiges Auftreten von Erkältungen
– Verspannungen im Rücken und Nacken
– Probleme in Beziehungen

Negatives zieht mehr Negatives im Leben an

Warum ziehst du mehr Negatives an, wenn du negativ denkst? Weil du mit deiner negativen Stimmung das Haar in der Suppe suchst und mit dieser Einstellung siehst du nicht was rechts und links für gute und positive Dinge geschehen und möglich sind. Durch deinen Tunnelblick auf das Negative gerätst du immer tiefer in einen negativen Strudel. Dieser Strudel ist die dritte Gefahr wie du dich tiefer in deinen Stress hineinspiralisierst.

Negative Glaubenssätze

Wie ich oben bereits schrieb, hast du irgendwann begonnen die Urteile die andere über dich gefällt haben, zum Beispiel sei perfekt, sei pünktlich, mache es allen Recht, etc. zu glauben und übernommen. Heute glaubst du vielleicht, wenn etwas nicht klappt: Ich bin ein Pechvogel, anstatt zu denken: Ok, das klappt jetzt mal nicht, aber dafür wird etwas anderes schon klappen. Oder: Ich muss nur den Hebel finden, um die verfahrene Situation zu entwirren und mir neue Möglichkeiten eröffnen.

Glaubenssätze an sich sind nicht positiv noch negativ. Sie werden negativ, weil du ihnen eine Wertung zuordnest beziehungsweise sie durch deine Erfahrung negativ wertest. Warum solltest du ein Pechvogel sein, nur weil dir etwas nicht gelingt? Jedem Unternehmer gelingen viele Ideen nicht, doch sie geben niemals auf und probieren solange Lösungen zu finden bis sie den Durchbruch erlangt haben. Oft sind sie vorher bereits einmal Pleite gegangen. Hätten sie die Pechvogelmentalität gelebt, hätten sie in der Pleitesituation den Kopf in den Sand gesteckt. Doch das haben sie nicht. Stattdessen haben sie solange nach Lösungen und Möglichkeiten gesucht bis sich der Erfolg, den sie suchten, einstellte. Wie ist ihnen das gelungen?

Positiv denken

Sie haben entschieden, dann in jeder noch so misslichen Lage eine Möglichkeit steckt. Sie haben entschieden, egal wie negativ das Leben gerade ist, es gibt etwas Positives in jeder Situation. Überlege einfach mal wofür du heute dankbar bist. Wenn du jeden Tag für zehn Dinge dankbar bist, wirst du feststellen, dass sich dein negatives Denken zum Positiven hin verwandelt, weil Dankbarkeit und Negativismus nicht zusammenpassen.

Erkenne deine negativen Gedanken

Als Erstes solltest du dich beobachten und dir bewusst werden wann und in welchen Situationen du negativ denkst. Oft bist du dir dieser negativen Gedanken gar nicht bewusst, weil sie dir in Fleisch und Blut übergangen sind. Wenn du solch einen negativen Gedanken ausmachst, akzeptiere ihn als Teil deiner Persönlichkeit. Er ist nicht böse und du brauchst keine Angst vor ihm zu haben. Noch musst du dich für deinen negativen Gedanken verurteilen. Es ist völlig normal, dass wir negative Gedanken haben.

Transformation

Wenn du mit dem Prozess beginnst, magst du dich erschrecken wie viele negative Gedanken du findest. Nun wirst du dir deiner Gedankenmustern bewusst und es werden nicht mehr als vorher im Unbewussten geschlummert haben, auch wenn es dir so vorkommen mag. Mit jedem negativen Gedanken, der dir jetzt bewusst wird, hast du die Möglichkeit ihn neu zu bewerten und dir zu überlegen wie du ihn positiv umgestaltest, so dass er seine negative Macht verliert.

Negative Gedanken hinterfragen

Negative Gedanken zu hinterfragen, wird dich sicherlich dazu führen, dass du feststellst, dass viele der Gedanken gar nicht so negativ sind wie du sie bisher gefärbt hast. Gib deinen Gedanken eine neue Farbe, eine helle und du wirst feststellen, dass du sie auf einmal gar nicht mehr so negativ empfindest wie du es noch vor Kurzen getan hast. Überlege dir bei jedem negativen Gedanken welchen Nutzen er dir bringt. Du wirst bei negativen Gedanken feststellen, dass sie dich am Handeln, an der Veränderung deiner Situation hintern wollen und werden. Sie wollen nicht, dass du ins Tun gerätst. Wenn du dich im nächsten Schritt fragst, gibt es eine Alternative, wirst du bei fast allen negativen Einstellungen und Glaubenssätzen feststellen, dass es sie gibt und du die Alternativen und Möglichkeiten finden musst. Das bedeutet, dass du in diesem Moment deinen Tunnelblick verlässt und nach rechts und nach links schaust. Damit ebnest du dir den Weg aus deinem Stress.

Nimm deine negativen Gedanken nicht zu ernst

In dem Moment wo du deine negativen Gedanken nicht mehr so ernst nimmst, verlieren sie ihre Macht und dir fällt es leichter deine negativen Gedanken in Positive zu verwandeln.

Wie gelingt es dir die Macht aus deinen Gedanken zu nehmen? Indem du ihnen ihr negative Bewertung entziehst. Gedanken sind zuerst weder schlecht noch gut. Erst durch deine emotionale Bewertung bekommen sie die Macht die du ihnen zuordnest.

Wenn du die Bewertung – vor allem die Negative – weglässt, wirst du feststellen, dass sich der Gedanke sehr leicht anfühlt, weil er die Macht dich runterzuziehen und krank zu machen, verloren hat.

Wünscht du dir auf diesem Weg Begleitung? Wenn ja, dass vereinbare ein Erstgespräch und lasse und schauen, ob wir gemeinsam an deinen negativen Denkstrukturen arbeiten können.

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