Stress abbauen

Wenn ich über das Thema Stress abbauen schreibe, ist dieses ein sehr weites Feld, da es darauf ankommt, was den Stress verursacht, welche psychosomatischen Symptome Du bereits hast, so dass ich allgemeine Ideen geben kann, diese allerdings nicht auf Dich vollständig passen müssen.

Da nur zehn Prozent des Stresses durch die Umwelt verursacht sind und Du neuzig Prozent des Stresses selber verursachst, stellt sich zuerst die Frage wie es Dir gelingt Deine Stress zu reduzieren, denn Du hast viel mehr Möglichkeiten als Dir im Moment bewusst sind.

Tunnelblick

Warum Du zur Zeit nicht alle Möglichkeiten, die Dir gegeben sind ausschöpfst? Weil Du im Tunnelblick steckst und dieser verhindert, dass Du kreative Lösungen findest, die Du benötigst, um aus Deiner stressigen Situation herauszukommen.

Der Tunnelblick des Stresses oder des Schlafmangels gleichen dem eines alkoholisierten Menschen. Oft vergessen wir dieses. Ein alkoholisierter Autofahrer sieht die Leitplanken, die wir beim Fahren wahrnehmen nicht mehr, außer der bewegt seine Augen bewusst seitlich. Alle bewussten Wahrnehmungen kosten Zeit und da die Reaktionszeit bei Alkohol, gestressten und Menschen mit Schlafentzug reduziert ist, kannst Du Dir vielleicht jetzt denken wie sehr Deine Kognitionen eingeschränkt sind, wenn Du Dich im Tunnelblick befindest.

Routinen

Wenn Du Dich im Tunnelblick befindest und überlegst wie Du aus diesem herauskommst, suche Dir Routinen. Dein Gehirn benötigt für Routinen wenig Energie und kann sich während der Routinen erholen. Zum Beispiel Autofahren ist eine Routine und wenn wir ruhig und gemütlich fahren, erholen wir uns dabei. Je mehr Erholung Du durch Routinen in Deinen Alltag einbaust, je eher wirst Du Deinen Tunnelblick öffnen und kreative Lösungen finden.

Plane Deinen Tag

In dem Du Deinen Tag morgens nach dem Frühstück planst, bekommst Du eine Routine in Deinen Alltag. Das bedeutet nicht, dass Du nicht flexibel auf Störungen reagierst, sondern Du bereitest Dich auf diesen Tag vor und hast einen Plan was Du an diesem Tag erledigt wissen willst. Das hilft Dir den Stress aus Deinem Kopf zu nehmen, weil Du eine Tagesstruktur hast die Energie spart. Störungen haben immer Vorrang, doch kannst Du natürlich die Störungen wieder nach Wichtigkeit und Dringlichkeit priorisieren, damit Du nicht in Stress gerätst.

Bewegung

Wenn Du in Deinen Alltag Bewegung einbaust, wirst Du entspannen. Im ersten Moment mag das vielleicht für Dich paradox klingen, doch es ist so. Zu Beginn eines Spazierganges wirst Du über die Themen die Dich beschäftigen nachdenken, doch je länger Du spazieren gehst, je mehr wirst Du Dich auf Deinen Umwelt konzentrieren, die Natur wahrnehmen und Dich den kleinen Dinge der Natur zuwenden, zum Beispiel den blühenden Blumen, dem Färben der Blätter, den Schmetterlingen, den Hasen, den Raubvögeln und vielem mehr.

Meditation und Entspannung

Regelmäßige Meditation hilft Dir Abstand zu Deinen Themen zu erhalten. Wichtig ist allerdings, dass Du regelmäßig meditierst. Bei Meditation ist es so wie beim Sport. Der Muskel wird aufgebaut und bei jeder Meditation werden Deine Neuronen neu vernetzt, so dass Du Abstand erhältst und neue Lösungen findest.

Wenn Du Dich nicht auf Meditation einlassen kannst, weil Du zu unruhig bist, lasse Dir ein Bad ein, stelle Dir Kerzen an den Rand oder lege Dir Rosenblätter ins Wasser und genieße die Ruhe, die Bewegung des Wassers über Deine Haut, die Wärme und die Entspannung.

Selbstwirksamkeit

Übe Dich in Selbstwirksamkeit, das heißt werde Selbst wirksam. Lerne, dass Du neunzig Prozent aller Situationen in Deiner Hand hast und Du sie mit Deiner Entscheidung beeinflusst. Du hast fast immer die Wahl und je nachdem wie Du Dich entscheidest, geht Dein Weg weiter. Habe den Mut Entscheidungen zu treffen und siege über Deine Angst. Anfangs mag der Weg befremdlich sein, weil Du neue Verhaltensweise anwendest, weil es sich unsicher und komisch anfühlt, neue Wege zu gehen, aber je länger Du diese gehst, je sicher wirst Du Dich auf Deinem neuen Weg fühlen.

Schlaf

Plane immer genügend Schlaf ein, denn wenn Du zu wenig schläfst, wirst Du zum einen Gewicht zulegen, weil der Körper mit Stress schlechter verstoffwechselt und zum anderen ist Schlaf wichtig, damit das Erlebte sorgfältig während der Schlafphasen verarbeitet werden kann. Wenn Du nicht schlafen kannst, nutze die Imagination der Natur zum Entspannen und Einschlafen. Stelle Dir Bilder der Natur, der Ruhe vor und genieße es an diesen Orten zu sein, damit Du zur Ruhe findest und einschläfst. Wenn Dir Die Imagination nicht hilft, meditiere. Es gibt einige Meditationen, die beim Einschlafen helfen.

Solltest Du Schwierigkeiten haben Deinen Stress abzubauen, buche ein kostenloses Strategiegespräch, damit wir schauen, wie ich Dir bei Deinem Stressabbau helfen kann: kostenloses Strategiegespräch

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