Tag 4

Kommen wir nun zum ersten Punkt des perfekten Tages. Nach dem Frühstück strukturiert Euch den Tag. Überlegt Euch was Ihr an diesem Tag erledigen wollt, was Euch wichtig ist und was dringlich ist.

Schreibt Euch auf einer To-Do-Liste auf, was Ihr alles zu erledigen habt. Gerne dürft Ihr dieses natürlich wieder online machen.

Wenn Ihr die Liste fertig erstellt habt, beginnt Ihr Prioritäten zu setzen. Wenn möglich lasst keine Aufgaben zu dringlich werden und erledigt sie vorher. Lasst er gar nicht erst zur Aufschieberitis kommen. Leider ist dieses heute häufig kaum noch Realität. Daher stelle ich Euch eine Möglichkeit vor zwischen Dringlich und Wichtig zu unterscheiden.

Wenn das nicht möglich ist, überlegt Ihr Euch was ist dringlich und wichtig. Dringlich ist alles was Ihr nicht aufschieben könnt, wichtig ist alles, was gemacht werden muss, aber nicht sofort. Manchmal ist es gar nicht so leicht das zu entscheiden, daher nehmt Euch Zeit für die Entscheidung. Je länger Ihr diese Unterscheidung trefft, je sicherer und schneller werdet Ihr.

Danach entscheidet Ihr, was wichtig und nicht dringlich ist. Diese Aufgaben terminiert Ihr und erledigt sie zum Termin.

Dann gibt es noch Aufgaben, die nicht wichtig, aber dringlich sind. Hier wird, wenn möglich delegiert. Wenn Ihr zum Beispiel einen Stapel Papier zum Kopieren habt, gebt ihn so es in Eurer Firma einen Praktikanten gibt, die Aufgabe zum Erledigen.

Last, but not least, gibt es noch die Aufgaben, die weder wichtig noch dringlich sind und dieses sind mir persönlich die Liebsten. Sie gehen gleich in einen Papierkorb, das heißt sie werden nicht bearbeitet, da sie dessen nicht würdig sind.

Diese Unterscheidung soll auf Präsident Eisenhower zurückgehen und wird daher Eisenhower Prinzip genannt.

Los mit Gudrun! (Tag 4) 14-Tages-Kurs