Tag 5

Warum ist mir gesundes Essen so wichtig? Eigentlich ganz einfach, weil es uns robuster gegen Stress sein lässt. Dafür ist es aber wichtig, darauf zu achten was wir essen, denn nicht alles ist gut gegen Stress.

Letztens habe ich Notizen in einem Themenheft von mir gelesen, dass Studien gezeigt haben, dass Stress dick macht und wusste wieder, warum ich dieses Thema in mein Stresskonzept aufgenommen habe. Gerade wenn wir unter Stress stehen, ist es wichtig, dass wir für uns sorgen.

Es gilt zu beachten, wenn wir körperlichen Stress haben durch was auch immer, sind wir psychisch anfälliger Junk food zu essen.. Wenn wir essen was uns nicht gut tut, stressen wir damit unseren Körper. Fast Food zum Beispiel stresst unseren Organismus und hat kaum gesunde Nährstoffe. Selbiges gilt leider für Fertigprodukte. Das Zauberwort in diesem Fall lautet: Selber kochen.

Morgens

Da wir morgens nach dem Schlafen einen hohen Cortisolspiegel haben, ist es wichtig morgens relativ viele Kohlenhydrate zu essen. Dabei kommt es auf die Art der Kohlenhydrate an. Toast hat für unseren Körper wenig nachhaltige Kohlenhydrate, da sie vom Körper schnell verbrannt werden und sich schnell wieder Hunger einstellt. Des Weiteren wird der Blutzuckerspiegel nach oben gepuscht und fällt entsprechend schnell wieder ab. Vollkornprodukte hingegen werden vom Magen und Darm langsamer aufgeschlossen, lassen somit den Blutzuckerspiegel langsamer und nicht so hoch ansteigen, welchen sich wieder rum positiv auf den Organismus auswirkt.

Zucker ist ein Stressor für den Körper. Daher sollten wir ihn so gering wie möglich halten. Allerdings morgens Obst im Müsli zu essen, ist definitiv nicht verboten und gesund. Allerdings an zu viel Obst nimmt unser Körper schaden. Daher sollten wir uns an die fünf Portionen Obst am Tag halten. Studien haben ergeben, dass die Deutschen viel zu wenig Obst essen. Daher bitte nicht an Obst im Müsli sparen.

Nüssen sind eine gute nahrhafte Quelle für Proteine und gesunde Fette. Daher sollten wir jeden Tag eine Handvoll dieser essen.

Mittags

Mittags sollte der Kohlenhydratanteil bereits sehr viel geringer als am Morgen sein, denn nun hat sich unser Cortisollevel bereits eingependelt. Dafür sollten wir mehr Proteine zu uns nehmen und viel Gemüse essen. Dabei ist es wichtig, dass wir das Gemüse nicht verkochen, um die Vitamine zu erhalten. Natürlich darf auch ein Salat gegessen werden. Ich esse zum Beispiel mittags gerne Kichererbse und Bohnen mit verschiedenen Gemessen und Fleisch, da sie lange vorhalten.

Abends

Abends sollten soviel wie keine Kohlenhydrate gegessen werden, dafür viel Gemüse und Proteine, z.B. Lachs mit dem Lieblingsgemüse. Oder ein Salat mit Nüssen, da Nüssen gut vorhalten.

Grundsätzlich

Fette sind nicht böse und wir nehmen nicht zu, wenn wir nicht zu viel davon essen. Dabei sollten wir allerdings auf die Fette, die wir zu uns nehmen achten, denn nicht jedes Fett ist gleich gesund. Omega-6-Fette sind häufig in Fleisch, Milchschokolade, etc. Omega-3-Fette sind gesünder und befinden sich zum Beispiel in Nüssen. Allerdings habe ich letztens gelesen, dass der Mensch beide Fettarten benötigt, nur in einem unterschiedlichem Mischungsverhältnis. Omega-6 eben in geringerer Menge als Omega-3.

Joghurt braucht zum Beispiel nicht fettarm gegessen werden, weil der Körper Fett benötigt. Milch darf ruhig 3,8 Prozent Fett enthalten. Das wird nicht dazu führen, dass wir zunehmen, denn da ist der Zucker viel gefährlicher und wer darauf achtet wo alles Zucker zugefügt ist, wird sein Wunder erleben. In fast allen fertigen Produkten ist Zucker enthalten, nicht nur im Kuchen. 😉

Xucker, Kokosblütenzucker, Stravia, etc. gelten als alternative Süßungsmittel zu raffiniertem Zucker. Ganz groß im Kommen ist Rohrzucker. Auch Sirups wie Ahornsirup, Dattelsirup, etc. sind zur Zeit modern und werden gerne als Süßungsmittel verwendet. Ich persönlich halte von allen nichts, sondern rate einfach zum Weglassen. Genau wenig halte ich von Honig, wobei dieses für mich persönlich noch die gesündeste Art des Zuckers erscheint. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn wir keinen Kuchen oder Plätzchen essen, wir auch gut ohne jegliche Zucker gesund leben können. Wichtig sind die gesunden Kohlenhydrate. Jetzt habe ich ganz sicher für einen riesigen Aufschrei gesorgt. Macht nichts, denkt bitte mal an die Vergangenheit und wie viel Zucker früher gegessen wurde. Da gab es selbst für Kinder nur zu besonderen Anlässen Süßes, da Zucker ein Luxusprodukt war. Klar Honig war bekannt und wurde gegessen, doch gab es höchsten Kuchen am Sonntag, nicht die ganze Woche über. Und was haben sie viel gegessen: Eintöpfe mit Gemüse, Kartoffeln, Bohnen, etc. und vielleicht einem keinen Stück Fleisch. Sonntags gab es Braten.

Ich will Euch in keinster Weise Zucker madig machen, aber wenn wir über Stressabbau reden, ist er ein Thema, um stressresistenter zu leben.

Mir ist wichtig Stress so ganzheitlich wie möglich zu erfassen und da die Ernährung ein kleinen Beitrag zur Stressreduktion beiträgt, habe ich heute die Chance genutzt und Euch etwas zu diesem Thema geschrieben.

Wer aus gesundheitlichen Gründen anders essen muss, soll dieses bitte tun. Ich bin weder Arzt noch medizinisch ausgebildet, so dass ich aus eigener Erfahrung spreche und mein Wissen aus der Literatur, die ich gelesen habe, ziehe. Bitte unbedingt dem Rat der Ärzte folgen. Danke. 🙂

Wenn wir nun unser Essensverhalten verändern wollen, müssen wir dieses auch konkret werden lassen. Das könnt Ihr am Einfachsten in dem Ihr aufschreibt, was Ihr am Tag esst. Daher habe ich für Euch ein Esstagebuch entwickelt. Dabei geht es nicht nur darum einzutragen was Ihr gegessen habt, sondern macht Euch auch einmal Gedanken darüber, warum habt Ihr jetzt gegessen habt und welche Emotionen hattet Ihr bzw. welche Emotionen hat es bei Euch ausgelöst.

Hier geht es zum Tagebuch: LOS mit Gudrun! (Tag 5) kostenlos