Tag 8

Nehmt Euch zehn Minuten Zeit für Euch; sozusagen Quality Time. Nutzt diese Zeit zum Abschalten. Sucht Euch einen Raum der Ruhe. Wenn Ihr noch nie meditiert habt, werdet Ihr es schwer finden zehn Minuten durchzuhalten, weil Eure Gedanken immer wieder zum täglichen Geschehen abdriften werden. Es benötigt Übung die Gedanken loszulassen. Aber genau darum geht es hier. Lasst los, haltet nicht fest.

Setzt Euch gerade im Schneidersitz auf ein Kissen oder setzt Euch auf einem bequemen Stuhl gerade, stellt die Füße mit den Fußsohlen parallel auf dem Boden hin. Stellt Euch vor ein Hacken zieht Euren Rücken nach oben.

Nun schließt die Augen und beobachtet den Atem. Wenn Euch Gedanken aus dem Alltag einfallen, legt sie auf eine Wolke und lasst sie ziehen. Kehrt nun zu Eurem Atem zurück.

Atmet ruhig ein und aus. Hört dem Atem zu wie er rein und raus geht. Atmet langsam und ruhig durch. Versucht tief ein und auszuatmen. Je länger Ihr atmet, je mehr werdet Ihr feststellen wie sich Eurer Atem beruhigt. Wenn Ihr etwas habt, was Euch belastet, atmet es aus. Lasst es aus Eurem Körper austreten, damit Entspannung Raum bekommt.

Geht langsam aus der Meditation zurück in die Realität. Zählt langsam bis zehn, öffnet die Augen, streckt die Arme, dann die Beine und kommt in die Realität zurück.

Wenn Ihr zum Entspannen Musik möchtet, so schaut mal auf dieser Seite, ob Euch etwas zusagt: Entspannungsmusik

Wenn Ihr nicht mehr sitzen könnt, weil der Rücken zu sehr schmerzt, da Ihr es nicht gewohnt seid zu meditieren, kommt langsam in die Realität zurück und geht wieder Eurem Alltag nach. Wenn Ihr ein zweites Mal die Muße habt zu meditieren, nehmt sie an und wiederholt die Meditation.

Je länger Ihr meditiert, je mehr werdet Ihr feststellen, dass Ihr innerlich zur Ruhe kommt. Das kann allerdings ein paar Wochen bis Monate dauern, je nachdem wie gestresst Ihr seid und inwieweit Ihr Euch darauf einlasst.