Vergisst Du leicht wichtige Dinge?

Vergisst du Aufgaben, die du erledigen solltest? Schreibst du dir alles auf was du erledigen musst? Klar ist es unterschiedlich, ob du es benötigst, dass du alles aufschreibst, oder ob du es nicht benötigst, weil es dir leicht fällt es im Kopf zu behalten. Je mehr Arbeit auf dich wartet, je wahrscheinlicher wird es, dass du besser mit To-Do-Listen arbeitest.

Wenn wir davon ausgehen, dass du bereits im Stress bist und deine Konzentration nicht zu ausgeprägt ist, weil du zum einem im Tunnelblick bist und zum anderen unruhig bist, so dass deine Gedanken gerne wandern und vom Thema abkommen, dann ist es auf jeden Fall gut, wenn du für dich entscheidest mit To-Do-Listen zu arbeiten.

Perfektionismus

So gut To-Do-Listen auch sind, so sehr können sie dich auch stressen. Warum? Weil Gestresste neigen zu Perfektionismus. Sie trauen sich nicht zu entscheiden, obwohl achtzig prozentige Arbeit bereits Außenstehende wie Hundertprozent wirken. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dir sagen, dass achtzig Prozent reichen. Aufgrund meines Arbeitspensums habe ich oft gar nicht die Möglichkeit alles hundertprozentig zu erledigen und es bleibt mir nur auf Lücke zu arbeiten.

Aber der Perfektionismus hat noch einen weiteren Haken. Er wird dich vermutlich dazu führen, dass du dich mit der To-Do-Liste unter Druck setzt. Das sollte allerdings in keinster Weise der Fall sein. Wenn du etwas nicht schaffst, ist es nicht schlimm. Dann erledigst du es am nächsten Tag. Die Liste dienst dir einzig und alleine dazu, dass du nichts Wichtiges vergisst. Sie stellt keine Kontrolle dar wie damals in der Schule dein Hausaufgabenheft.

Eisenhower Prinzip

Da ich vermute, dass dich eine normale To-Do-Liste unter Stress setzt, weil du im nächsten Schritt nicht weißt, welche Prioritäten du für deine Aufgaben setzen solltest, empfehle ich dir das Eisenhower Prinzip zu verinnerlichen. Dabei wird zwischen dringend, wichtigen nicht dringenden sowie nicht wichtigen Aufgaben unterschieden. An erster Stelle, und zwar am Morgen werden die dringenden und wichtigen Aufgaben erledigt, danach die Wichtigen und im nächsten Schritt die Dringenden, aber nicht wichtigen Aufgaben und zum Schluss die nicht dringenden und nicht wichtigen Aufgaben. Diese letzte Gruppe sind die Aufgaben, die meistens im Mülleimer landen können oder zwischen Weihnachten und Neujahr erledigt werden können. Die wichtigen Aufgaben sind die Aufgaben, die du gerne erledigt haben möchtest und die dir Spaß bereiten, während die dringenden und wichtigen Aufgaben oft diejenigen sind zu denen du keine Lust hast, die aber schnell erledigt werden müssen. Daher kann es Sinn machen, dass du mit einer dringlichen und wichtigen Aufgabe am Morgen beginnst, aber nachdem du diese erledigt hast, Dir eine wichtige Aufgaben vornimmst, um nicht die Lust am Arbeiten zu verlieren, um danach erneut eine dringende und wichtige Aufgabe auszuführen. Wenn du die wichtigen und dringlichen Aufgaben erledigt hast, beginnst du mit den dringlichen, aber unwichtigen Aufgaben, denn dieses sind oft E-Mails beantworten, Telefonate führen und vieles mehr. Diese Aufgaben kannst du gut ausführen, wenn du nicht mehr so ausgeschlafen bist.

Wochen- und Monatsplan

Da du neben den täglichen Aufgaben Termine hast, die nicht heute fällig sind, führst du neben der To-Do-Liste einen Wochen- und Monatsplan ein. In diesen trägst du alle Termine ein, die in der Zukunft erledigt werden müssen. Morgens bevor du deine To-Do-Liste erstellst, checkst du dort, ob Aufgaben oder Termine, die im Wochen- oder Monatsplan stehen, heute anstehen und überträgst sie in deine To-Do-Liste.

Private Termine

Vergiss in Deiner To-Do-Liste nicht deine privaten Termine einzutragen. Passe dabei auf, dass sie dir Entspannung geben. Wenn du dazu neigst zu viel zu arbeiten, begrenze deine Arbeitszeit und sorge ganz bewusst für mehr Zeit für dich. Wichtig ist, dass du dich nicht schuldig fühlst, wenn du dir freie Zeit gönnst. Wenn dem so ist, hole dir bitte Unterstützung, denn dann ist es höchste Eisenbahn die Notbremse zu ziehen und erneut zu lernen, dass du dir Zeit für dich gönnen darfst. Jeder menschliche Körper benötigt Erholung. Dazu gehört auch genügend Schlaf. Wenn du dazu neigst abends zu lange wach zu bleiben, suche dir eine Möglichkeit wie du dein Verhalten so veränderst, dass du rechtzeitig ins Bett gehst.

Überprüfe in einer Woche wie sich dein Arbeitsverhalten verändert hat. Hast du dir genügend Pausen und Erholung gegönnt?

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