Woche 3 (2)

Während der ersten vierzehn Tage habe ich bereits das Trinken erwähnt. Jeder Mensch sollte nach Größe minus hundert dreißig Milliliter Wasser trinken. Warum schreibe ich Wasser, weil wir besonders im Stress dazu neigen zuckerhaltige Getränke zu uns zu nehmen. Diese führen zu einem Jo-Jo-Effekt unseres Zuckerspiegels, und sorgen dafür, dass wir immer wieder Zucker nachfüttern, um unseren in den Keller geratenen Zuckerspiegel wieder aufzufüllen. Wasser oder ungesünder Tee, für alle, die gerne Getränke mit Geschmack trinken. Wer seinen Stress reduzieren möchte, sollte auf Zucker weitgehend verzichten. Selbiges gilt für einfache Kohlenhydrate, da auch sie den Blutzuckerspiegel Jo-Jo fahren lassen.

Sprudel

Was ist nun mit Sprudel? Grundsätzlich können wir Sprudel hin und wieder trinken. Da spricht nichts gegen, doch sollten wir ihn nicht zu häufig und zu viel trinken, weil es sich bei der Kohlensäure um eine Säure handelt und diese unsere Magen sauer macht. Vor allem bei unserer heutige Ernährung spielt Säure eine große Rolle, weil unsere Nahrung bereits sehr sauer ist, denn wir essen über den Tag verteilt bereits viele Kohlenhydrate in Form von Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Vielem mehr.

Wie sieht es mit Smoothies aus?

Für die gilt dasselbe. Weglassen, da sie zu viel Zucker beinhalten. In diesem Fall zwar Fruchtzucker, der nicht über die Bauchspeicheldrüse abgebaut wird, aber über die Leber, so dass zu viel regelmäßiges Obst nach wissenschaftlichen Studien zu einer Fettleber führen kann. Als unsere Vorfahren noch nicht Einlagerten war das Obst kein Problem. Der Baum, der frisches Obst hatte, wurde gegessen, aber im Winter gab es kein Obst, so dass sich in diesen Monaten die Leber regenerieren konnte. Diesen Zyklus haben wir heute nicht mehr, weil wir ständig Obst kaufen können.

Selbstverständlich dürfen wir regelmäßig Obst essen und das ist gesund, doch regelmäßig Smoothies zu trinken überfordert auf Dauer unseren Organismus.

Zum Schluss habe ich noch eine nette irisches Sprichwort gefunden: Má mheasann aon duine a itheann tú é, ní chuireann sé chomhaireamh (gälisch). Ungefähr wird es folgendermaßen übersetzt: Wenn Dich niemand essen sieht, zählen die Kalorien nicht. Bei unserem heutigen Thema übertragen wir es auf Trinken. 😉

Wenn Du feststellst, dass es mit dem Trinken bisher nicht klappt, drucke Dir doch noch einmal das Blatt aus dem 14-Tage Kurs aus.