Woche 3 (6)

1. Setze oder lege Dich hin.

Wenn Du Dich hinsetzt, dann setze Dich so hin, dass Du auch wirklich bequem sitzt und so auch sitzen bleiben kannst. Andernfalls kannst Du sich nicht entspannen, weil Dir in irgendeinem Teil des Körpers etwas unangenehm wird. Die beste Position ist Deinen Rücken dabei zu unterstützen. Dieses kann im Schneidersitz auf dem Boden oder auf einem bequemen Stuhl geschehen. Wenn Du den Stuhl für Dich wählst, achte darauf, dass die Füße mit den Fußsohlen flach auf dem Boden stehen.

2. Schließe Deine Augen.

Wenn Du müde bist, kannst Du Deine Augen geöffnet lassen, aber konzentriere Dich auf etwas. Der beste Weg sich zu konzentrieren ist das Beobachten der Flamme einer Kerze.

3. Achte auf Deinen Körper.

Beachte wie Du atmest, wie die Atmung bewirkt, dass Dein Körper mit jedem Atemzug in Bewegung ist. Beobachte und fühle wie der äußere Druck auf Deinen Körper wirkt. Höre in Dich hinein wie sich der Stuhl anfühlt auf dem Du sitzt, der Raum auf Dich wirkt in dem Du Dich auf hälst, die Gerüche, die an Dir vorbeiziehen, riechen und die welche Geräusche Du hörst.

4. Konzentriere Dich auf Deinen Atem.

Jetzt wird alles langsamer, da Dein Atem ruhiger und langsamer geht. Der Puls und Deine Gedanken beginnen sich zu entschleunigen.

5. Beobachte Deine Gedanken.

Stelle Dir vor, dass Du in einem Kino bist und einen Film anschaust und dieser Film ist Dein Verstand und Deine Gedanken. Welche Art von Gedanken sind jetzt in Deinem Kopf? Die Arbeit, der Partner, Dialoge mit einigen Leuten, Aufgaben … Urlaub, Pläne für die Zukunft …. ??? Beachte diese sorgfältig und ganz genau. Sie beeinflussen Deine Gefühle und Dein Wohlbefinden. Konstruktive, gute und positive Gedanken verursachen positive Gefühle. Ängste, Zweifel, bedauernde Affirmationen wie “Ich bin nicht gut genug” “Ich habe nur einen Wert wenn ich hart genug arbeite”, etc. bewirken das Gegenteil, es entstehen negative Emotionen wie Traurigkeit, Depressionen, Wut, Nervosität, Frustration usw.

6. Kämpfe nicht gegen Deine Gedanken an.

Lasse sie kommen und gehen. Setze sie auf eine Wolke und lasse sie ziehen.

7. Nun konzentriere Dich noch tiefer. In Deine Emotionen.

Wenn es Dir nicht gut ist, dann “Atme” es aus. Mit jedem nächsten Atemzug entspannst Du Dich mehr und mehr.

8. Sage ja zu Dir selbst.

Versuche Ja zu zu Dir selbst zu sagen und fühle es von innen heraus: “Ich bin der Frieden“, “Ich bin die Harmonie” “Ich bin die Freude”. Du kannst Dir selbst helfen, indem Du dabei schöne Orte visualisierst, als ob Du an diesem Ort bist und alles ist einfach perfekt. Wenn Du dies tust, fühlst Du Dich einfach besser.

9. Bleib entspannt und fühle den Frieden, die Harmonie und die Freude.

10. Kehre in die Realität zurück.

Wenn Du das Gefühl hast, dass es genug ist, dann komme wieder zurück. Lege Deine Aufmerksamkeit wieder vorsichtig auf Deinen Körper, atme tief ein, strecke Dich ein wenig und (wenn Ihre Augen geschlossen waren) öffnen Deine Augen nun wieder.